Umzug des Cactus an 
die Murtenstrasse

Der geplante Umzug der Kontakt- und Anlaufstelle «Cactus» von der Gerbergasse an die Murtenstrasse 68 (auf der Nidau-Seite der Bahnlinie) hat uns bisher schon mehrfach beschäftigt. So fand anfangs Juni 2013 ein informelles Treffen zwischen Mühlefeldleist und unserem Quartierleist einerseits und den Verantwortlichen des Cactus, der Stadt Biel und der Kantonspolizei andererseits statt. Wir haben bei dieser Gelegenheit vor allem unsere Sorge geäussert, dass mit dem Umzug sich auch der Drogenhandel in unser Quartier verlagern könnte.

Ende Oktober 2013 beschäftigte uns zudem das Baugesuch betreffend Umbau der fraglichen Liegenschaft. Dabei standen weniger die baulichen Massnahmen selbst im Zent-rum als vielmehr die (einzige) rechtliche Möglichkeit, mittels Einsprache Einfluss auf den geplanten Umzug nehmen zu können. Damit hätten wir aber nur eine Verzögerung des Umzugs erreicht, wohl aber kaum dessen Verhinderung. Da wir das Cactus selbst nicht in Frage stellen, da uns eine Kooperation mit den verantwortlichen Stel-len wichtiger erscheint als eine Konfrontation und da der fragliche Standort im Zuge der A5-Westumfahrung sowieso wieder ver-schwinden wird, haben wir darauf verzichet, dieses baurechtliche Einsprache-Mittel zu missbrauchen.

Zudem fand zum geplanten Umzug am 13. November 2013 eine öffentliche Info-Veran-staltung der Stadt Biel statt. Unserem Teil-nahme-Aufruf sind einige Mitglieder gefolgt. Neue Infos haben wir auch aus der Diskussion nur wenige erhalten. Die Behördenvertreter signalisierten jedoch ihre Bereitschaft, auf auftretende Probleme nach dem Umzug schnell einzugehen.

Das etwas andere Quartierfest

Mit dem Ende der Bauarbeiten bei der heutigen Kindertagesstätte (KITA) «Zukunft» und der neuen Tagesschule ergab sich die einmalige Gelegenheit, gemeinsam ein Fest durchzuführen. Wir haben diese Gelegenheit gerne genutzt, um für einmal in einem anderen Rahmen und in Kooperation mit einer städtischen Einrichtung einen Anlass durchführen zu können.

Der «Tag der offenen Tür», welcher am 21. September 2013 ab dem Morgen bis in den späteren Nachmittag stattfand, verlief äusserst erfolgreich. Demgegenüber fand unser «klassischer» Quartierfest-Teil ab dem späteren Nachmittag weniger gut Anklang. Wir vermuten, dass die kühleren Tempera-turen am Abend, aber auch die Werbe-massnahmen die Ursache dafür waren. Aufgrund des mässigen Interesses schlos-sen wir auf der finanziellen Seite das Fest denn auch nur mit einer schwarzen Null ab.

Ungeachtet dessen hat sich die Situation weiter verschärft, ausreichend Freiwillige für die Mitwirkung bei einem solchen Fest zu finden. Wir können daher im Moment noch nicht sagen, ob und in welcher Form es zukünftig noch derartige Begegnungsmöglichkeiten geben wird.

Nichtsdestotrotz danken wir an dieser Stellen noch einmal sämtlichen Freiwilligen für ihren ausser-ordentlichen und schier pausenlosen Einsatz! Ebenso danken wir den Mitarbeitenden der KITA für die tolle und konstruktive Zusammenarbeit.