11. Generalversammlung

Am Dienstag, 8. Mai 2012, fand die 11. Generalversammlung des Quartierleists Zukunft/Kongresshaus statt. Nebst den regulären Traktanden wurden auch Neuerungen angekündigt. Zu reden gab aber vor allem die öffentliche Ordnung im Quartier.

Romeo Daverio, der Präsident des Quartierleists, begrüsste nebst der Gemeinderätin Teres Liechti Gertsch die rund dreissig Mitglieder. Unmittelbar nach der Begrüssung erhob sich die Versammlung zu einer Schweigeminute in Gedenken an die verstorbenen Mitglieder.

Die diesjährige Generalversammlung fand für einmal im Jugendtreff Madretsch statt, welcher im vergangenen September seine Tore öffnete. Dies erlaubte den Mitgliedern, sich selber ein Bild von diesem Treffpunkt für Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsensein zu machen. Die Leiterin Sandra Küenzi informierte darum zu Beginn der Versammlung über die Aktivitäten im Treff und beantwortete auch einige Fragen seitens der Mitglieder.

Nach der Wahl des Stimmenzählers berichtete der Präsident über die Ereignisse des abgelaufenen Jahres, wozu sowohl Positives wie auch Negatives gehörte. Sein Jahresbericht kann hier im Detail nachgelesen werden.

Der Kassier wusste «nur» Positives zu berichten. So konnte das abgelaufene Jahr mit einem Gewinn von rund 1‘500 Franken abgeschlossen werden. Möglich wurde dies auch dank einem hervorragend abgelaufenen Quartierfest. Die beiden Revisoren attestierten dem Kassier in ihrem Revisionsbericht eine korrekte Buchführung. Der Empfehlung der Revisoren folgend nahm die Versammlung die Jahresrechnung und Bilanz schliesslich an.

Das Budget für das laufende Jahr sieht einen Gewinn von 1‘000 Franken vor. Ob es dazu kommt, hängt natürlich erneut vom Wetterglück anlässlich des Quartierfests ab und von möglichen weiteren Aktivitäten, welche später angekündigt wurden (siehe weiter unten).

Der Mitgliederbestand blieb mehr oder weniger stabil. Die Austritte wegen Umzug oder aus Altersgründen konnten grösstenteils mit neuen Mitgliedern ausgeglichen werden, sodass heute der Bestand bei 105 Mitgliedern liegt.

Bei den Wahlen gab es bezüglich Personen keine Änderungen, jedoch bezüglich Funktionen. So kündigte der Präsident an, dass er in absehbarer Zeit zurücktreten möchte. Vor diesem Hintergrund wurde darum der Versammlung vorgeschlagen, dass Romeo Daverio und Titus Sprenger im laufenden Jahr den Verein im Co-Präsidium führen würden, was eine optimale Ablösung ermögliche.

Die Versammlung bestätigte daraufhin die bisherigen Vorstandsmitgliedern und wählte die beiden genannten Personen ins Co-Präsidium. Ebenfalls bestätigt wurden die beiden bisherigen Revisoren Rolf Marti und Peter Romegialli.

Beim Traktandum «Tätigkeitsprogramm» informierte Romeo Daverio die Mitglieder darüber, dass am 7./8. September 2012 wiederum ein Quartierfest durchgeführt werden soll. Unverändert bleibe auch der Neujahrapero, welcher provisorisch auf den 25. Januar 2013 festgelegt wurde. Zudem soll die nächste Generalversammlung gemäss provisorischer Planung am 13. April 2013 stattfinden.

Titus Sprenger informierte weiter, dass im Moment die Abklärungen für einen Informationsanlass im Oktober 2012 laufen. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei sollen dabei die Quartierbewohner die Möglichkeit haben, sich über Straftaten im Alltag (Diebstähle, Einbrüche usw.) und deren Verhinderung zu informieren.

Im Laufe der nächsten Monate sollen zudem verschiedene grundsätzliche Fragen über die weitere Zukunft des Quartierleists gestellt und nach möglichen Antworten gesucht werden. Nach rund 10 Jahren Existenz geht es dabei darum, einmal Bilanz darüber zu ziehen, wo wir heute stehen. In der Folge geht es aber vor allem auch darum, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was wir wollen und wohin wir gehen wollen. Wer an einer Mitarbeit bei diesem Prozess im Rahmen einer Arbeitsgruppe interessiert ist, soll sich doch bitte via info@avenir-zukunft.ch melden.

Das zweitletzte Traktandum «Anträge der Mitglieder» wurde wohl am schnellsten abgehandelt, da keine Anträge gestellt wurden. Dafür gab der letzte Punkt «Verschiedenes» viel zu reden.

So nutzte ein Mitglied die Gelegenheit, seinen Unmut über die öffentliche Ordnung kund zu tun. Vor allem der Lärm bis in die frühen Morgenstunden sei lästig. Das zustimmende Kopfnicken einiger anwesenden Mitglieder deutete darauf hin, dass es diese ähnlich empfanden. Besonders ärgerlich wäre bei dieser Sache vor allem aber auch, dass die telefonisch alarmierte Polizei immer wieder Gründe fände, keine Patrouille loszuschicken.

Weitere Punkte wie das bereits bekannte Littering, wildes Plakatieren und auf dem Trottoir der Mattenstrasse fahrende Velos und Mofas wurden genannt. Als Folge dieser durchaus emotionalen Debatte werden die beiden Co-Präsidenten den Kontakt mit den Behörden suchen. Letztere sollen die Möglichkeit erhalten, den Leist über die aktuellen Bemühungen zu informieren oder zu erklären, wie (gemeinsam) erfolgreich gegen die genannten Punkte vorgegangen werden kann.

Nach eineinhalb Stunden schloss Romeo Daverio die Versammlung und lud die Anwesenden noch zu einem gemütlichen Apero ein.